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Chor



2015 in der Kirche St. Gertrud

Das Collegium Vocale Wien ist ein gemischter Chor, der 1990 aus dem "Evangelischen Kammerchor" unter J├╝rgen Wolf hervorgegangen ist.

Unter der Leitung von Norbert Matsch (1992 - 1998) errang das Collegium Vocale Wien Wettbewerbserfolge (Bundesjugendsingen Klagenfurt) und erhielt zahlreiche Einladungen (z.B. Melker Sommerspiele, Kremser Kirchenkonzerte, Ferdinand-Grossmann-Gesellschaft im Wiener Musikverein).
Unter Elisabeth Zottele (1998 - 2003) gastierte der Chor in den gro├čen Konzerts├Ąlen ├ľsterreichs (Musikverein Wien, Konzerthaus Wien, Congress Innsbruck) wie auch im Dom St. Peter zu Salzburg.
Mit Andreas Pixner (2003 - 2007) nahm das Collegium Vocale unter anderem am renommierten Chorwettbewerb in Spittal/Drau teil.

Seit Herbst 2007 obliegt die musikalische Leitung des Chores Holger Kristen.

Der Chor besteht aus etwa f├╝nfzig chorerfahrenen, aus ganz ├ľsterreich und dem angrenzenden Ausland stammenden S├Ąngerinnen und S├Ąngern jeden Alters. Viele der Chormitglieder haben auch beruflich mit Musik zu tun - sei als Wissenschafter oder Musikerin, Lehrer oder Therapeutin. Alle verbindet die Liebe zur Musik und die Freude am gemeinsamen Singen, aber auch das Engagement f├╝r die Gruppe und das soziale Leben im Chor.

Der musikalische Schwerpunkt des Ensembles liegt in der Interpretation geistlicher A-Cappella-Musik und auf Vokalmusik mit Instrumentalbegleitung in kleiner Besetzung. Ein k├╝nstlerischer H├Âhepunkt in diesem Sinne war sicherlich 2006 die Auff├╝hrung aller sechs Motetten (BWV 225-230) von Johann Sebastian Bach in historischer Auff├╝hrungspraxis.

Der Bogen des musikalischen Repertoires spannt sich von der Renaissance bis ins 21. Jahrhundert. Diese Vielfalt bietet immer wieder die M├Âglichkeit zur Auseinandersetzung mit europ├Ąischer Musikkultur unterschiedlicher Epochen sowie zur pers├Ânlichen Begegnung mit zeitgen├Âssischen Komponisten (Planyavsky, Gaisbauer, Radulescu, Reiter, Hrncirik, Wagner, Seidl). Dar├╝ber hinaus resultiert diese Zusammenarbeit wiederholt in Auftragswerken und Urauff├╝hrungen (Gaisbauer, Hrncirik, Seidl).

In zeitlich gr├Â├čeren Abst├Ąnden gelangen gro├če Messen (u. a. "Kr├Ânungsmesse" & "Messe in c-Moll" von Mozart, "Messe in D-Dur" von Dvorak, "Messe in Es-Dur" von Schubert), Oratorien (z.B. H├Ąndels "Messiah", Haydns "Sch├Âpfung", Bachs bzw. Sch├╝tzs "Johannespassion") sowie weitere Chor-Orchester-Werke in gro├čer Besetzung (Mozarts "Requiem", Orffs "Carmina Burana" oder Honeggers "K├Ânig David") zur Auff├╝hrung.

Daneben wird auch weltliche Chorliteratur einstudiert und dargeboten: von Gesualdo und Monteverdi ├╝ber Sch├╝tz und Purcell bis Bach und Mozart; von Schubert, Brahms und Mendelssohn-Bartholdy bis Dvorak und Debussy, Distler und Sch├Ânberg; von Britten und Poulenc ├╝ber Rautavaara und Lauridsen bis zu Miskinis und Whitacre.

Eine besonders reizvolle Aufgabe bot sich f├╝r den Chor 2004 durch die Mitwirkung an einer Produktion von Mozarts Oper "Die Zauberfl├Âte" im Wiener Jugendstiltheater. 

2005 nahm das Collegium Vocale Wien sehr erfolgreich am renommierten Internationalen Chorwettbewerb in Spittal/Drau teil und vertrat ├ľsterreich hierbei unter anderem mit Werken von Anton Bruckner, Paul Hindemith, Francis Poulenc und Hans Hermann Schein.

Auftrittsorte sind vor allem Kirchen und Konzerts├Ąle in Wien, Nieder├Âsterreich und dem Burgenland. Dar├╝ber hinaus gibt es immer wieder Konzertreisen innerhalb ├ľsterreichs (Tirol, Salzburg, K├Ąrnten) und ins benachbarte Ausland (Tschechien, Slowakei, Italien, Deutschland).




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